Suzuki Vitara mit Dreizylinder: Allrad-SUV für kleines Geld

Selbstbewusst: Freundliche Chromnase am Kompakt-SUV

 
 
 

Mit dem Facelift spendiert Suzuki dem Vitara einen Dreizylinder-Turbobenziner als Basismotor. Eine gelungene Kombination?

Das ist er

Eine ehrliche Haut! Innen dominieren hartes Plastik und einfache Lösungen – aber so hält Suzuki den Preis günstig und spart auch Gewicht: Mit Allrad bringt der vollgetankte Vitara schlappe 1280 Kilo auf die Waage.

Das Cockpit gefällt mit übersichtlicher Bedienung, das unkomplizierte Infotainment kann alles Notwendige. Trotz geringer Länge (4,20 m) ist der Vitara auch auf der Rückbank bequem, allerdings kein Lademeister (Kofferraum nur 375 l).

So fährt er

Gelassen! Mit dem neuen 111-PS-Dreizylinder gewinnt der Vitara zwar keine Wettrennen, ist aber gut gerüstet für Stadtverkehr und Überland-Fahrten. Beim manuellen 5-Gang-Getriebe fällt nur der hakelige Rückwärtsgang negativ auf.

Lobenswert: die übersichtliche Karosserie, da sind Parkpiepser nicht zwingend notwendig. Die gibt‘s allerdings eh nur in der Top-Ausstattung mit 140-PS-Motor. Ansonsten bietet der Vitara viele nützliche Assistenten wie einen Querverkehrswarner beim Ausparken, Totwinkelwarner, automatische Notbremsung und Spurhaltefunktion (alles Serie ab Comfort-Ausstattung).

Technische Daten

Suzuki Vitara 1.0 AllGrip

Motor 3-Zyl.-Turbobenziner ● Leistung 111 PS ● 0-100 km/h 12,0 s ● Spitze 175 km/h ● Werksverbrauch 5,7 l ● Kofferraum 375–1120 l ● Preis ab 23 550 Euro

Das kostet er

Den Vitara gibt es ab 18 650 Euro, mit Allrad und der getesteten Comfort-Ausstattung kostet er mindestens 23 550 Euro.

Fazit

Viel Auto für relativ kleines Geld, dazu unkompliziert und mit Allrad eine Empfehlung für bergige, schneereiche Gegenden.